Gefühlte Fremdheit oder: Wie fremd geht es Ihnen heute?
"Alles Nicht-Ich ist fremd" - dieser Satz war für die FREMDENVISION der Anlass, sich ein wenig näher mit der Problematik des Fremden auseinanderzusetzen. Sie kennen vielleicht die Situation: Da wird lauthals gefordert: "Ausländer raus" - aber der Arbeitskollege Ali an der Werkbank nebenan ist nicht damit gemeint. Wie kommt das? Vielleicht, weil er uns bekannt ist? Seit vielen Jahren? Weil die Kinder zusammen in die Schule gehen? Ali möglicherweise garnicht "so" fremd ist? Sie ahnen, worauf es hinausläuft.
Das Fremde ist unbestimmt, man könnte sagen: So ein Gefühl. Um hier etwas mehr Klarheit zu ermöglichen, hat die FREMDENVISION ein neuartiges Meßinstrument entwickeln lassen: Das FREMD-O-METER.

Endlich ist möglich, im Gespräch dieses unbestimmte Gefühl mitteilen zu können. Ein Beispiel: Ich möchte einem Freund mitteilen, wie ich den derzeitigen US-Präsidenten empfinde. Statt irgendwelche Begriffe zu verwenden, denen oft eine gemeinsame Basis fehlt, bestimme ich mit Hilfe des FREMD-O-METERS meinen persönlichen f-Wert: Mr. Bush ist für mich f12 (fremd 12) oder, wenn wir uns schon etwas besser kennen: h6 (halbfremd 6).
Warnung: Bei der Beantwortung der Frage "Wie fremd bin ich mir selbst?" sollte der Wert u4 nicht überschritten werden.
Über weitere Einsatzmöglichkeiten des FREMD-O-METERS wird derzeit intern geforscht - mehrere Verwendungsmöglichkeiten sind in der Prüfungsphase.
Noch eine juristische Bemerkung: Die Verwendung des FREMD-O-METERS für den persönlichen Gebrauch ist kostenlos. Wir haften nicht für persönliche oder materielle Schäden, die durch sach- oder unsachgemäße Nutzung entstehen.